Fasten Fasten ist in der Natur selbstverständlich. Denn viele Tiere fressen sich im Herbst einen dicken Winterspeck an, um im nahrungsarmen Winter von ihren Reserven leben zu können. Und bereits Hippokrates, der griechische Arzt, hatte das Fasten als Heilmethode erkannt ("Die Natur ist der Arzt der Krankheit"). Bei vielen Krankheiten empfahl er eine geringere Nahrungszufuhr.
Heute gibt es viele Formen des Fastens. Das
Heilfasten nach Buchinger ist besonders beliebt. Beim Fasten stellt der Körper
seinen Stoffwechsel um und es beginnt eine Ernährung von innen. So werden
Fettreserven verbrannt, der ganze Körper entgiftet,
Cholesterin und Zucker im
Blut und auch Fett in den Gefäßen reduzieren sich. Harnsäure oder eingelagerte
Umweltgifte bauen sich ab. Chronische Krankheiten wie
Heilfasten ist ein uraltes medizinisches Heilverfahren. Ursprünglich fasteten Menschen aber nicht aus gesundheitlichen, sondern aus religiösen oder philosophischen Gründen. Im Heilfasten ist das Denken klarer. Heilfasten ist eine gute Methode, um Kontemplation zu erreichen. Im Heilfasten meditiert es sich auch leichter. Noch heute kennen wir das christliche Heilfasten zwischen Karneval (= Abschied vom Fleisch) und Ostern sowie den islamischen Heilfastenmonat Ramadan. In beiden Fällen handelt es sich – zumindest aus Sicht des Heilfastens – um pervertierte Formen des Heilfastens. Während früher in dieser Zeit tatsächlich „richtig“ gefastet wurde, führte man – zur angeblichen Erleichterung – einige Änderungen ein: Aus dem christlichen Heilfasten wurde eine fleischfreie Kost (Fische, Fischotter und Würste aus Rind- oder Schweinefleisch waren aber erlaubt, außerdem reichlich Fastenbier), aus dem islamischen Heilfasten wurde eine Nahrungskarenz am Tage, während bei Dunkelheit nach Belieben geschlemmt wird. Mit Heilfasten hat das dann wirklich nichts mehr zu tun. Immer mehr Menschen in Deutschland wenden sich dem Heilfasten wieder zu. Teilweise, weil sie Krankheiten vorbeugen, heilen oder lindern wollen – dies wäre dann Heilfasten im eigentlichen Sinne -, teilweise aber auch, um eine innere Reinigung, eine physische und psychische Klärung zu erzielen. Viele Faster fühlen sich während und nach dem Heilfasten ausgesprochen wohl. Sie möchten diesen Zustand wiederholt erleben und Heilfasten ein- bis zweimal im Jahr für ein bis zwei Wochen. Wer darf Heilfasten, wer soll Heilfasten und wer nicht?
Prinzipiell kann jeder
Gesunde
Heilfasten. Bestimmte Krankheiten rufen geradezu nach dem
Heilfasten,
weil sie durch kaum ein anderes Heilverfahren so intensiv, so nachhaltig und so
nebenwirkungsarm behandelt werden können. Es darf aber auch nicht verschwiegen
werden, dass es einige Krankheiten gibt, bei denen besser unter heilfasten
ärztlicher Aufsicht
oder gar in einer
Heilfasten
klinik gefastet
werden sollte. Doch
kommen wir zunächst zu den Indikationen des
Heilfastens: Bei all
diesen Erkrankungen lassen sich teilweise dramatische Verbesserungen bis hin zu
Heilungen erzielen. Manchmal ist das Heilfasten auch der erste große Schritt hin
zu einer deutlichen Linderung von Beschwerden. Eine eindrucksvolle Darstellung
über eine Heilung von
Diabetes können Sie
nachlesen unter
www.1-diabetes.de/heilung/.
Erkrankungen wie
Rheuma sprechen nicht immer
auf das Heilfasten an, aber jeder Rheumatiker sollte einmal in seinem Leben ein
Heilfasten ausprobieren, wenn keine Gegenanzeigen vorliegen. Die Entzündung wird
oft so deutlich gelindert, dass die Beweglichkeit stark verbessert wird und/oder
Reduktionen von Medikamenten möglich sind. Bei
degenerativen Gelenkerkrankungen
kann zwar eine schwere
Wir wollen an dieser Stelle aber auch nicht verschweigen, dass es einige Gegenanzeigen gibt. Nicht jeder darf Heilfasten. Bei jeder Therapie – und bei naturheilkundlichen Verfahren wie dem Heilfasten steht das hippokratische primum nil nocere (Vorrangig nicht schaden) im Vordergrund. Die wichtigsten Gegenanzeigen sind.... → weiterführende Informationen finden Sie hier: www.heilfasten-1.de ►◄ Fasten - Heilfasten nach Buchinger Verschiedene Heilfastenformen sind möglich Es gibt viele verschiedene Formen des Heilfasten s. In der Habichtswald-Klinik Kassel führen wir das Heilfasten nach Buchinger durch, welches sich als besonders schonend und gut verträglich erwiesen hat. Dabei werden noch etwa 200-300 kcal/Tag in Form von Honig oder Reismalz, Säften und dünner Gemüsesuppe zugeführt. Die Umschaltung des Organismus auf das Heilfasten, d. h. auf die „Versorgung von innen“, erfolgt bei einer Energiezufuhr von weniger als 500-600 kcal/Tag über mehrere Tage.
Welche Wirkungen können Sie
mit dem
Heilfasten nach Buchinger erzielen? Nach einem Entlastungstag mit etwas reduzierter Kost wird der Darm mit Glaubersalz weitgehend entleert, anschließend wird jeden 2. Tag ein Einlauf zur Darmreinigung durchgeführt (das ist weit weniger unangenehm als man sich vorstellt). Zu den „Mahlzeiten“ gibt es Kräutertee mit etwas Honig, Obst- oder Gemüsesaft und/oder ein Gemüsesüppchen. Es soll viel getrunken werden, um die Ausscheidung über die Nieren anzuregen. Mit warmen Duschen, Einölungen und Bädern kann die Ausscheidung über die Haut gefördert werden. Ein regelmäßig verabreichter Leberwickel stimuliert die Leber, unser wichtigstes Synthese- und Entgiftungsorgan. Weitere wichtige Informationen rund um das Thema Heilfasten nach Buchinger finden Sie hier: www.fasten-1.de/heilfasten-buchinger/ ►◄
Fasten - Fragwürdige „Argumente“ gegen
das Heilfasten Da in schöner Regelmäßigkeit reißerische Berichte gegen das Heilfasten in der bunten Presse erscheinen, möchte ich an dieser Stelle diese „Argumente“ gegen das Heilfasten aufgreifen und dem aus naturheilkundlicher und fastenärztlicher Sicht mit fundiertem, physiologischem Wissen und eigener praktischer Erfahrung begegnen. „Heilfasten ist tödlich“ So war es erst jüngst wieder in der Laienpresse zu lesen. Dabei gibt es folgenden Hintergrund: Beim Heilfasten ist die Eiweißbilanz immer negativ, d.h. der Körper verliert mehr Eiweiß über die tägliche Zellmauser als er zuführt (im Heilfasten wird bis auf Spuren ja gar kein Eiweiß zugeführt). Da Eiweiß für den menschlichen Organismus lebensnotwendig ist und keine Eiweißspeicher existieren, kann das Heilfasten nur schädlich sein – so die plausible Argumentation. Der Herzmuskel wird abgebaut und es kommt zu tödlichen Herzkomplikationen. In der Tat ist schulmedizinisch nicht anerkannt, dass es Eiweißspeicher gibt – so wie es etwa Fett- oder Kohlenhydratspeicher gibt. Neuere anatomische und physiologische Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass diese These als überholt aufgegeben werden muss. Wir haben sehr wohl Eiweißspeicher. Dieser befindet sich in der so genannten Grundsubstanz (synonym: extrazelluläre Matrix, Bindegewebe). Hier befindet sich ein Netzwerk aus Zucker-Eiweißen (Proteoglykane und Glykosaminoglykane), außerdem Strukturweiße (Kollagen, Elastin) und Vernetzungseiweiße (Fibronektin, Laminin). Diese Eiweiße stellen ein molekulares Sieb zwischen Blutgefäßen und Zellen dar. Bei Über- und Fehlernährung häufen sich Eiweiße in der Matrix an. Dies konnte mittlerweile durch elektronenmikroskopische Aufnahmen bestätigt werden (Prof. Heine). Im
Fasten werden auch Eiweiße abgebaut. Während dies von schulmedizinischen und heilfastenkritischen „Ernährungsexperten“ als ungünstig angesehen wird, ist nach
Meinung erfahrener Heilfastenärzte hier gerade der Schlüssel zu den mitunter
dramatischen Erfolgen des
Heilfastens zu suchen. Im
Heilfasten werden immer
zuerst die Stoffe abgebaut und in Energie verwandelt, die am wenigsten benötigt
werden. Wird dann das überschüssige Eiweiß aus der Matrix abgebaut, ist das
nicht nur nicht schädlich, sondern sogar äußerst hilfreich, da dann die
Transitstrecke zwischen Blutgefäß und Zelle geringer wird – Ver- und Entsorgung
der Zellen gelingen besser, der Stoffwechsel wird beschleunigt. Die beachtlichen
Erfolge des
Heilfastens z.B. bei
Noch mehr Argumente
für und wider das Heilfasten finden Sie hier: Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.
Alle notwendigen Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.
Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
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Weitere Informationen zu Krankheiten finden Sie bei der Wicker-Gruppe unter www.informationen-zu-krankheiten.de. Info-Material zur Klinik anfordern: www.wicker-gruppe.de/infomaterial-anfordern.html Die
Klinik ist nach den Qualitätsgrundsätzen der DIN-EN ISO 9001zertifiziert. Unsere Klinik ist von allen gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland nach § 111 als Rehabilitationsklinik anerkannt. Wir sind außerdem von allen privaten Krankenkassen als gemischte Anstalt anerkannt. Die Kostenübernahme muss aber zuvor bei dem jeweiligen Kostenträger beantragt werden. Bei Rückfragen bezügl. der Kostenübernahme können Sie sich gerne an unseren Verwaltungsleiter, Herrn Schenk, wenden (Servicetel.: 0800 / 8 90 11 00, Tel.: 0561-3108-621, E-Mail) Weitere Fragen?
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